Die Geister die ich rief

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Das Plakat könnte auch aus der Schweiz stammen.

Und jetzt sind wir ratlos.

Heute ist die Sonntagspresse voll mit Artikeln zur Frage der Asylsuchenden und Immigranten oder Flüchtlingen. Je nach Lesensart.

Was mich immer wieder erstaunt ist, dass es soviele Leute vorallem aus der Politik gibt, die immer noch bestens schlafen können. Wiewohl die Themen brennen. Privaten Vorstössen wie etwa der Aufnahme von Flüchtlingen, da sind bei mir die echten Flüchtlinge gemeint, werden bürokratische Hürden in den Weg gestellt. Es genügt dann eben nicht ein Bett und Verpflegung sowie den Anschluss an die Gastgeberfamilien oder Einzelpersonen zur Verfügung zu stellen. Quasi Land und Leute am neuen Ort kennen zu lernen. Einen ersten Schritt in die vielgepriesene und unabdingbare Integration zu tun. Dafür weibeln ja die Politlager aller Farben unermüdlich. In dem Punkt scheinen sie wach zu sein.

Nein die Räume zur Unterbringung sprich Zimmer müssen eine Mindestgrösse haben und den Gästen ist ein eigenes Bad zur freien Verfügung anzubieten. Klar, das hat es in jeder Mietwohnung sowieso und steht leer. Von Eigenheimen nicht zu reden. Es geht also wohl nicht darum Flüchtlinge wirklich aufzunehmen. Wenn auch vorübergehend.

In der Schweiz wird diesen Leuten sogar bei der Einreise das Vermögen abgenommen. Oder sollten sie bereits Werte bei einem Bankhaus im Land haben, diese  bei der Einreise gesperrt. Die Begründung dafür hat sich mir trotz Studiums der entsprechenden Artikel in der Sonntagspresse nicht erschlossen. Vages Gemurmel von wegen Sicherheiten für allerlei Kosten die durch den Aufenthalt in der Schweiz entstehen. Allerdings wird das beschlagnahmte Geld bei einer Ausreise innert 10 Monaten wieder zurückerstattet. Oder zumindest was noch davon übrigbleibt. Ich nehme an nach Abzug eben dieser entstandenen Kosten. Ob ich das nun gut oder schlecht finde ist hier nicht die Frage.

Aber soll mir Keiner mehr kommen und flugs die „Humanitäre Hilfe“ im Ausland bei wie es so schön heisst Zwistigkeiten ausrufen. Dieses Anbieten oder eher Anbiedern der „Guten Dienste“.

Kehren wir vor der eigenen Türe. Das hat bei uns auch Tradition und suchen und finden wir Lösungen. Dabei ist mir ein Ansatz dazu aufgefallen. Ginge es nach einer landesweit bekannten FDP Parlamentarierin und ehemaligen Regierungsrätin in der Ostschweiz, dann würde das von ihr angestrebte „Integrationsgespräch“  beitragen den Integrationswillen der Asylsuchenden fassbar zu machen.

Ja ich finde das sogar eine sehr gute Idee. Etwas fehlt mir allerdings dabei. Ein Gespräch allein ist zu wenig. Man könnte doch einen kleinen Sprachtest dazu abgeben, den der oder die Asylsuchenden nach einer vereinbarten Zeit zu bestehen haben. Denn wer nicht in kurzer Zeit unsere Sprache lernen will, wird sich niemals integrieren. Zumindest im öffentlichen Mass. Zuhause werden bestimmt die eigenen Gewohnheiten fortgeführt. Das macht auch nichts. Man soll sich ja im Land bewegen können und so wäre ausreichend Beschäftigung, gerade in der Zeit wo Asylsuchende keiner Arbeit nachgehen dürfen, gegeben.

Lust mit mir zu diskutieren? Ich freue mich darauf.

 

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