Wahl der Qual…

….oder ist es doch die Qual der Wahl?

Egal in zwei weltwichtigen Gremien stehen die Präsidentschaften zur Wahl.

Bei der FIFA, dem Weltfussballverband und in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Ich habe mir Kopfformen und Frisuren der wichtigsten Kandidaten angeschaut und komme zum Schluss, der Eine eher ein Eierkopf der Andere ein Eierkopf im Stroh. Der Eine ein Schweizer mit italienischen Wurzeln. Da weiss man noch wo die Wurzel ist.

topelement.jpgGianni Infantino für die FIFA, Ausschnitt aus der Kandidatenpräsentation im Blick. Interessant: In Italien versteht man unter einem Infantino eine Plastikquetschflasche gefüllt mit Babybrei zur Fütterung der Kleinen.

Der Andere ein Amerikaner, dessen Wurzeln im Komglomerat sämtlicher Einwanderungsgenerationen liegen mögen.

index.jpgDonald Trump als Präsidenttrump_0425.jpg der Vereinigten Staaten von Amerika. Time Magazine hat sich sogar die Mühe gemacht, das Geheimnis der Trumpschen Haarpracht zu lüften. Für alle die Getreuen die es nach frisieren wollen. Toll!

Eines vereint diese beiden Männer. Gier, Macht und Geld. Anders kann ich es mir nicht erklären, wenn man so ein Amt anstrebt. Muss man dafür auch etwas können? Ja, eine ganze Menge. Rücksichtslosigkeit ist eine wichtige Eigenschaft, Versprechungen machen was das Zeug hält. Versuchen soviele Selfies mit seinen Fans zu posten wie es nur geht. Täglich in den Medien präsent sein. Das hat dann den Effekt, dass alle meinen der gehöre dazu, sei Teil des eigenen Alltags. Dann ist er in allen amerikanischen Stuben oder auf allen Fussballplätzen auf dem Sitz neben mir auf der Tribüne. Und ich gehöre auch dazu. Ja bin im Astralkreis der Erlauchten. Wenn doch nur am Fernsehen, wo ich die Wahlveranstaltungen verfolge. Das mache ich auch nur, weil da etwas läuft. Verzückte Hausfrauen schwenken aufgeregt Wimpel mit dem Sternenbanner in die Kameras. Der Kandidat, drückt Hände. Er zeigt mit dem Finger immer wieder in die Menge als ob er jemanden kennen würde. Auch Hillary Clinton hat diese Geste im Angebot.Winkt auch. Es ist grauslich schön. Am Schluss dann die Ansprache. Neben ihm die gebügelte Gemahlin. Sie bleckt die schneeweissen Zähne. Lächeln ist bekanntlich die beste Art seinen Feinden die Zähne zu zeigen. Applaus und Musik der Kandidat eilt davon. Die Menge tobt.

Ganz anders bei der FIFA. Der Kandidat zeigt sich gerne mit afrikanischen Potentaten. Die sind besonders wichtig für seine Stimmen. Ja und Afrika ist wichtig für den Fussball. Heisst es. Und das Geld das angeblich die Afrikaner zur Stimmabgabe, wie Zuchtbullen zur Samenspende, gefügig machen soll, ist keineswegs aus undurchsichtigen Quellen. Nein, wo kämen wir denn dahin? Es ist einfach da und basta. Bösartig, wer dabei denkt es wäre schon fünfmal in einer schweizerischen Geldwaschmaschine, veredelt worden. Das hat doch schon der gefeuerte Vorgänger vorgelebt. Weisse Weste. Jahrzehnte lang. Den Kandidaten verbindet überdies die Herkunft aus der gleichen Ecke der Schweiz. Das ist bestimmt ein Qualitätsmerkmal für die Kandidatur. Anders kann ich es mir nicht erklären.

Eines weiss ich sicher. Ich bin froh, muss ich nicht hier oder da wählen gehen. Das erspart mir glaube ich vieles. Denn wie es im Volksmund heisst. „Nur die allergrössten Kälber, wählen ihre Metzger selber“.

Das bleibt mir erspart…

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