Wo ist Melania?

Ich mache mir echt Sorgen.

Habt ihr es auch gemerkt?

Seit der Bekanntgabe des Wahlsieges, wo sie im weissen Flatterkleid wie eine römische Feldherrengattin neben dem „President elect“ und hinter ihrem Söhnchen Barron gestanden hat, ist Melania von der Bildfläche verschwunden. So etwas…

Hoffentlich erleidet sie nicht das Schicksal der nordkoreanischen Präsidentenfrau die nur an besonderen Feiertagen aufgehübscht dem Volk gezeigt wird.

Dazwischen liegen dann unzählige Spekulationen ob sie eventuell gemeuchelt worden ist oder schwanger oder sonst was. Oder ob die gezeigte Frau an der Seite des Staatschefs ein Klon ist? Niemand weiss das so genau.

Also da mache ich mir wirklich Sorgen um Melania. melania-trump-435 Kopie.jpg Ich will noch einmal ihren guturalen Akzent hören, wenn sie eine alte Rede von Michelle Obama covered –  oder mit regungslosen Zügen im Gesicht (wo denn sonst ?) ihrem Gatten lauscht. Warum die regungslos sind? Alles Mutmassungen – zwischen Botox und halt edler Haltung ist alles möglich.

Oder sie packt nun doch die Koffer für Washington?

Ob die Trumps dort je ankommen – darüber gibt es auch nur Vermutungen und Prognosen. Das neue Jahr wird bestimmt einen fulminant überraschenden Anfang nehmen.

Oder sie wirbelt in der bestimmt 500m2 grossen Küche im Trump Tower zu NewYork herum und rupft schon mal die Weihnachtsgans oder schneidet mit ihren perfekt studiogestylten messerscharfen Fingernägeln Plätzchen in Donaldform aus dem Teig.

Also alles im grünen Bereich und bestimmt gibt es rechtzeitig zum Fest eine bestens inszenierte Homestory und dann werden wir Melania wiedersehen. Als Engel, diesmal mit eingefrorenem Lächeln. Ist ja schliesslich Winter……

 

Es weihnachtet sehr..

Bald schon werden in unseren Stuben die festlich geschmückten Tannenbäume grünen und blühen. So jedenfalls weiss das Lied „Oh Tannenbaum“ zu berichten. Wir haben es als Kinder immer besonders inbrünstig gesungen. Weiss auch nicht warum, aber es hat uns immer am besten gefallen. Oder es mag daran gelegen haben, dass unsere Begleitung auf der Blockflöte alle begeistert hat. Auch wenn die Töne schief waren, Grossmutter hat vor Rührung stets ein Taschentuch bereit gehalten, um die Tränen abzwischen, wenn die lieben Enkel gesungen und musiziert haben. So war das damals bei uns der Brauch.

Andere Länder kennen ebenfalls Bräuche für diese festliche Zeit. Wenn es denn keine Weihnachtsbäume sind dann strahlen überall in Spanien die „Bélen“ um die Wette. Diese wunderbaren Landschaften auf grossen Tischen im Miniaturformat. Sie erzählen die Geschichte der Geburt Christi mit kleinen kunstvollen Figuren. Je nachdem sind sie aus Ton gefertigt und bemalt. Oder aus Holz oder halt je nach Gegend was die Natur hergibt. Sie muten sehr orientalisch an, spielt  die Geschichte ja im Morgenland.

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Und dann gibt es noch die lebensgrossen auf den Plätzen vor den Kathedralen oder auf dem Dorfplatz. Die Figuren werden zu bestimmten Tageszeiten von lebenden Darstellern gespielt. Inklusive Ochse und Esel.

So warten die Menschen auf die Geburt Christi und sind seit Jahrhunderten voller Hoffnung, dass sich alles immer zum Guten wenden möge.