Es weihnachtet sehr..

Bald schon werden in unseren Stuben die festlich geschmückten Tannenbäume grünen und blühen. So jedenfalls weiss das Lied „Oh Tannenbaum“ zu berichten. Wir haben es als Kinder immer besonders inbrünstig gesungen. Weiss auch nicht warum, aber es hat uns immer am besten gefallen. Oder es mag daran gelegen haben, dass unsere Begleitung auf der Blockflöte alle begeistert hat. Auch wenn die Töne schief waren, Grossmutter hat vor Rührung stets ein Taschentuch bereit gehalten, um die Tränen abzwischen, wenn die lieben Enkel gesungen und musiziert haben. So war das damals bei uns der Brauch.

Andere Länder kennen ebenfalls Bräuche für diese festliche Zeit. Wenn es denn keine Weihnachtsbäume sind dann strahlen überall in Spanien die „Bélen“ um die Wette. Diese wunderbaren Landschaften auf grossen Tischen im Miniaturformat. Sie erzählen die Geschichte der Geburt Christi mit kleinen kunstvollen Figuren. Je nachdem sind sie aus Ton gefertigt und bemalt. Oder aus Holz oder halt je nach Gegend was die Natur hergibt. Sie muten sehr orientalisch an, spielt  die Geschichte ja im Morgenland.

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Und dann gibt es noch die lebensgrossen auf den Plätzen vor den Kathedralen oder auf dem Dorfplatz. Die Figuren werden zu bestimmten Tageszeiten von lebenden Darstellern gespielt. Inklusive Ochse und Esel.

So warten die Menschen auf die Geburt Christi und sind seit Jahrhunderten voller Hoffnung, dass sich alles immer zum Guten wenden möge.

 

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